Rückblick auf das Hadsch- und Umra-Jahr 2019

Hadsch-Umra Reisen

 Rückblick auf das Hadsch- und Umra-Jahr 2019

 Die IGMG Hadsch-Umra Reisen bewertete in Köln das Hadsch- und Umra-Jahr 2019

  Abdullah Yıldırım

IGMG-Abteilungsleiter und Umra-Gruppenleiter haben in Köln gemeinsam auf das Hadsch- und Umra-Jahr 2019 zurückgeblickt. Nach der Eröffnungsansprache Abdullah Yıldırıms, Mitglied der Abteilung IGMG-Hadsch-Umra Reisen, und einer Koranrezitation Murat Gül erhielten die Teilnehmer Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, aber auch Wünsche und Kritik zu äußern.

Abteilungsleiter Tahir Köksoy informierte über den Ablauf der Umra-Reisen. Demnach stachen 2019 vor allem die Irschad- und Zeltprogramme hervor. Theologiestudenten aus Europa und der Türkei hätten die Möglichkeit erhalten, ein Praktikum zu absolvieren. Die Pilger seien in Mina und Muzdalifa in verschiedenen Gruppen gemäß den Regelungen ihrer jeweiligen Rechtsschule betreut worden. Köksoy gab außerdem die Einrichtung einer Zweigstelle der IGMG-Zentrale in einem bestens ausgestatteten Hotel in Mekka bekannt. Die Niederlassung werde 2020 ihre Arbeit aufnehmen und dann ganzjährig besetzt sein.

Die Vorbereitungen der Umra- und Hadsch-Programme für das Jahr 2020 seien bereits abgeschlossen, Buchungen über die Ortsverbände sein ab sofort möglich.

Gute Erfahrungen habe man auch mit dem Einsatz fremdsprachiger Gruppenleiter während des IGMG Hadsch-Programms gemacht. 2019 wurde die Betreuung der Pilgergruppen erstmals unter anderem auf Arabisch, Niederländisch und Deutsch angeboten, Informationsmaterialien und Ratgeber seien in sieben Sprachen verteilt worden. Im kommenden Jahr wolle man dieses Angebot ausweiten, so Koksöy.

Koksöy informierte die Anwesenden auch über die Auswertung der Pilger-Fragebögen und Berichte der Gruppenleiter. Vor allem die Qualität der Bewirtung wolle man weiter verbessern, so Koksöy. Entsprechende Bemühungen dauerten an.

Für die Dezember-Umra, zu der sich überraschend viele Familien angemeldet hätten, habe man ein reiches Irschad-Angebot vorbereitet. Zum Abschluss seines Vortrags hatte Koksöy noch eine erfreuliche Nachricht: „Wir werden unser mit einem Jerusalembesuch verknüpftes Umra-Programm fortführen. Die vorgesehene Gruppe werden wir in der letzten Dezemberwoche auf Reise schicken.“

Anschließend stellten die Gruppenleiter ihre schriftlichen Berichte vor. Darin betonten sie vor allem die Wichtigkeit der Zusammenarbeit für eine bessere Qualität und eine Erweiterung der Zielgruppe.

Auch Kemal Ergün, Vorsitzender der IGMG, nahm an der Versammlung teil. In seinem Grußwort dankte er den Teilnehmern für ihr Engagement. Der Hadsch dürfe nicht nur aus einer rein gottesdienstlichen Perspektive betrachtet werden, denn er leiste einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Geschwisterlichkeit. Diese solle auch über den Abschluss der Reise hinaus fortwirken. „Wir sollten die neuen Teilnehmer unserer Hadschgruppen als Bereicherung betrachten und es ihnen ermöglichen, unsere Gemeinschaft kennenzulernen. Viele Teilnehmer, die uns während der Reise neu kennen gelernt hatten, waren sehr zufrieden mit uns und beteten für uns und unsere Gemeinschaft.“ Auch nach der Rückkehr wolle man sich um einen möglichst intensiven Kontakt zu dieser Teilnehmergruppe bemühen, sagte Ergün und appellierte an die Anwesenden: „Wir müssen uns um sie kümmern und ihnen dabei helfen, ihre Identität zu festigen.“